ursache und wirkung, oder die biografische vorgeschichte....

an meinen ersten bartwuchs kann ich mich nicht mehr so genau erinnern,

aber zumindest wusste ich zu der zeit schon, was ich ich nicht wollte...

auf eine stinknormale laufbahn ( mit schlips am anzug) hatte ich keinen bock,wie das so heisst...

verzichtete auf schulische ausbildung und auch auf eine lehre...

vielmehr interessierte mich musik und malerei....

als klassensprecher organisierte ich die schulfeste...erste konzerte mit regionalen bluesbands im jze

waren 1971 der start fuer eine 25jaehrige karriere als konzertveranstalter und musikagent , die mich mit vielen

musikern aus aller welt zusammenfuehrten....

die damals junge aufstrebende deutsche musikscene trat auf den von mir organisierten festivals auf, man l e r n t

die hoehen und tiefen kennen...aber das ist eine andere geschichte....

es war auf jeden fall eine intensive aufregende zeit, da blieb kein platz fuer eine taegliche rasur...

vermutlich habe ich auch an dem tag in der schule gefehlt....als von rasieren die rede war

klar,malen war immer so eine art hobby

waehrend derjahre im musicbiz hatte ich meist telefonhoerer in der hand,statt pinsel,

die alte liebe entdeckte ich in thailand neu...

nach verabreichung eines k.o. tropfens wurde ich meiner letzten bescheidenen

barschaft entledigt und war fortan auf die malerei als ueberlebensquelle angewiesen,

oder anders gesagt, ich entdeckte die freiheit neu..

janis joplin´´freedom is just another word for nothing have to loose''

dank kontinuierlicher verweigerung einen figaro heimzusuchen hatte sich der bart

schon zu diesem zeitpunkt zu einem gebrauchsfaehigen quast gemausert...

fuer den materialistisch ausgerichteten gelegenheitsdieb ist so ein bart eigentlich

total uninteressant....

und ein weiterer vorteil...ich habe ich eigentlich immer dabei, an welchem strand auch

immer das dasein gefristet wird....

eine art day to day existence...

walk& talk...

wenn mich leute ansprechen, kommt das gespraech ueber den bart zur malerei....

fuer manchen eine nette gelegenheit, eine erinnerung mit nach hause zu nehmen...

man trifft nicht jeden tag einen typen, der am beach mit dem bart bilder malt...

zuweilen wird ein foto mit einer einladung zum drink oder mit ein paar baht

honoriert, fuer tabak und visareisen nuetzlich....

nach einem laengerem aufenthalt im kloster war der bart immer noch dran, um voll zu ordinieren

haette er laut abt abgeschnitten werden muessen...

ich war wieder am beach und um einsichten und erkenntnisse reicher....

klar, es gibt zeiten, low season, wo der strand leer, wie die kasse,und selbst eine strandlaeufergebuehrenordnung

ueber die latente ebbe nicht hinweghilft....

ein wink des schicksals fuehrte mich in eine von diesen bars....

und fortan hatte ich bett und reis, freien zugang zum kuehlschrank...

aber irgendwie auch meinen status als beachman verloren....

hier hatte ich gelegenheit, bilder auszustellen,,,musik aufzulegen...

gespraeche und gelage wechselten einander ab....

im kommerziellen taumel inmitten des rotlichtbezirks kontrastiert rustikale aesthetik mit filigraner anmutung.

nach umzug nach krabi und weiteren ausfluegen auf die inselwelt dieser region

bin ich nun inmitten purer natur in der idylle unweit von ao nang,krabi fuendig geworden....

eine hoehle im berg,,,,umrankt von palmen und lianen....eher eine art kathedrale,

mit superakustik...

des pinsels eines alten meisters wuerdig...

ein guter place fuer spirituelle konzerte nordindischer musik.....

ein place fuer leute, die mehr suchen, als das kratzen an der oberflaeche...

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